Mittwoch, 21. Juni 2017

Dies und Das über den Apfel

Augen auf beim Apfelkauf. Man sollt die heimischen Apfelsorten gegenüber Äpfeln aus Australien, Brasilien etc. bevorzugen. Sie haben mehr Vitalstoffe als die weitgereisten.
Äpfel sind wirklich Multitalente, die den Darm sanieren und Halsschmerzen lindern. Nicht umsonst heißt es: "An apple a day, keeps the doctor away". Das besagt, dass schon ein Apfel pro Tag ausreicht, um gesund zu bleiben. Um von sämtlichen positiven Wirkungen profitieren zu können, sollte man die Äpfel allerdings immer mit der Schale verzehren, da hier die meisten Flavonoide sitzen. Äpfel aus dem Supermarkt eignen sich oft nicht zum ungeschälten Verzehr, da sie in der Regel mit Insektiziden, Pestiziden und anderen Chemikalien belastet sind.



Zu medizinischen Zwecken werden ausschließlich die reifen Früchte verwendet. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Apfels sind:

Fruchtsäuren (vor allem Apfelsäure)
Vitamine A, B, C,
Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
Gerbstoffe
Flavonoide
Pektine

Medizinisch sind vor allem die Pektine, von denen etwa 30% im Apfel enthalten sind, besonders wertvoll. Diese Faserstoffe senken erhöhte Cholesterinwerte, binden Giftstoffe und quellen im Darm
auf. Bei Durchfall binden sie die überschüssige Flüssigkeit und bei Verstopfung dehnen sie durch ihr Aufquellen den Darm, so dass dieser sich leichter entleeren kann.

Hier noch einmal die Anwendungsgebiete:
Durchfall
Verstopfung
Halsschmerzen
Nervosistät
Aktivierung des Stoffwechsels
Blutreinigung


Wie man sieht, müssen es nicht immer Medikamente sein.


Der Apfelbaum gilt als der typische deutsche Obstbaum, dabei stammt er ursprünglich aus Asien. Botanisch gesehen zählt er zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und existiert mittlerweile in über 2.000 Sorten. Von Ende April bis in den Mai zeigen sich die weißen und zartrosa gefärbten  Apfelblüten, aus denen die Äpfel wachsen, die zwischen Spätsommer und Herbst reif werden. Der botanische Name  "Malus" bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt  "schlechter", was an den schlechten Ruf des Apfels als biblischer Verführer im Paradies erinnert.

Gegen Halsschmerzen und Heiserkeit ist ein Bratapfel mit etwas Honig ein altbewährtes Hausmittel.

Für schöne Haut reibt man einen Apfel mit der Schale fein und vermischt den Brei mit 1 Teelöffel Keimöl. Diese Mischung auf die gereinigte Haut auftragen, die Maske ca. 15 Minuten einwirken lassen, ehe man sie mit warmen Wasser wieder abwäscht.

Das Grundrezept für Apfelschalentee: Einen Apfel schälen  und die Schalen auf Backpapier trocknen lassen. Die kleingeschnittenen trockenen Schalen mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Bildergebnis für Apfelblüten - kostenlose Fotos  



 Nicht die Sünde wurde geboren,
als Eva den Apfel pflückte.
Geboren wurde an diesem Tag vielmehr
eine großartige Tugend, Ungehorsam genannt.

Oriana Fallaci



Kommentare :

  1. Liebe Irmi,
    bei uns werden sehr viele Äpfel gegessen und am Liebsten, die die hier bei uns wachsen. Den Spruch kannte ich schon, meine Großmutter kannte auch noch eine Variante in Deutsch, die mir aber nicht mehr einfallen will. Die heilende Wirkung im Einzelnen kannte ich nicht und auch nicht die Rezepte, die ich mir gleich mal kopiert habe.
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  2. Moin liebe Irmi,
    ich bin auch ein Apfelesser, nur leider verschwinden die alten Sorten, was mich frustiert :-(. Diese neuen Sorten mag ich nicht, also ab und zu zum Wochenmarkt fahren und mich da eindecken :-).
    LG Helga

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  3. Guten Morgen, meine liebste Irmi,
    der Apfel, ja, das ist ein geniales und sehr leckeres, gesundes Obst! Auch bein uns werden viel Äpfel gegessen, aber wenn, dann regionales , bzw. heimisches Obst. Ich finde es auch schaade, daß immer mehr alte, sehr wohlschmeckende Sorten verschwinden ....Oft habe ich Glück und bekomme von lieben Nachbarn Äpfel aus dem Garten, und eine Nachbarin in meinem Heimatdorf hat leckere Lageräpfel, da bekommen wir auch immer welche. Nur ab und zu kaufe ich welche im Supermarkt, wenn es nicht anders geht.
    Hab einen wundervollen Mittwoch, komm gut durch die Hitze! Ab Freitag soll es ja wieder langsam angenehmer werden ...
    ♥ Allerliebste Grüße und einen lieben Drücker, Deine Claudia ♥

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  4. was doch so in einem einzigen Apfel steckt ist schon unglaublich, dabei ist er eine so schöne Frucht mit vielen Stoffen die uns nur gut tun...
    ein toller beitrag der uns daran erinnern soll wie gesund ein einzelner ist...
    lieben Dank dir Irmi...
    herzlichst ein Gruß in deinen Morgen...
    angelface

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  5. Äpfel ja Irmi es sind tolle Früchte,freue mich schon wenn der Herbst uns UNSERE Sorten beschert,dann die Äpfel von ..sonstwo.. sind nicht mein Ding.
    mit einem Lg vom katerchen

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  6. Ich bevorzuge eh regionale uns saisonale Früchte sowie Gemüse. Falls nicht vorhanden kann ich gerne dann darauf verzichten.

    Äpfel mag ich auch sehr gerne, aber sie müssen knackig und säuerlicher schmecken. Ansonsten werden sie zu Kompott verarbeitet (ohne Zucker).

    Dir einen schönen Tag wünschend sende ich liebe Grüsse

    N☼va

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  7. Es gibt unendlich viele Sorten . Selber mag ich am liebsten leicht rote . Zu süß schmeckt mir gar nicht ;)
    LG heidi

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  8. Eine Apfelmaske - das kannte ich noch nicht. Klingt, als würde man danach gleich zehn Jahre jünger aussehen.
    Lieben Gruß
    Katala

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  9. Liebe Irmi die letzten vier Äpfel vom Vorjahr werde ich wohl in dieser Woche noch in einen köstlichen Obstsalat schnippeln. Dann muss ich auch welche kaufen oder warte bis die neue Ernte anfängt.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  10. Liebe Irmi, Danke für den schönen Beitrag über Äpfel. Bei uns sind sie unverzichtbar und kommen schon zum Frühstück auf den Tisch. Allerdings bereite ich sie "mundgerecht" vor. Ich wasche sie heiß ab und dann bleibt die Schale dran. Schon lange trinke ich jeden Morgen ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig, was vieles wieder richtig "in Gang" gesetzt hat. Ja, Äpfel sind wirklich gesund.
    Einen lieben Gruß, Angelika

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  11. Liebe Irmi,
    danke für die Tips und auch ich essen jeden Tag mindestens 1 Apfel ins Müsli oder Nachmittags einen mit Schale. O ich kaufe verschiedene Sorten so habe ich immer einen verschiedenen Geschmack!
    Lieben Gruss Elke

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  12. Wo beginnt man mit dem Apfel und wo endet das Thema Apfel. Wer fängt schon gern bei Adam und Eva an? Beiden bewiesen, dass der Verzehr von Äpfeln aus nicht eigener Ernte existenzgefährdend sein können. Doch in diesem Jahr können wir mit Sicht auf die eigenen Apfelbäume nicht sehr wählerisch sein. Zu großen Schaden richtete der Frost an. Leider. Ansonsten stimme ich dir in jeder (Apfel) Fassette zu. :)))

    beste Grüße an dich,
    egbert

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  13. Hier werden Äpfel auch sehr geliebt! Kommt jeden Tag mit in die Brotzeitboxen der Mädels!
    Lieben Gruß
    Gisi

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  14. ....ganz richtig Irmi - Äpfel sind gesund, die Eva hat das schon gewusst ;-)).
    Wir freuen uns schon wieder auf die Eigenen. Was nicht direkt gegessen werden kann wird zu Apfelkuchen und eingefroren oder zu Apfelmus!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

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  15. Bei deinem leckeren Apfelbild bekomme ich richtig Lust auf Äpfel.Meine Lust muss allerdings warten bis meine Gartenäpfel reif sind. Ich verkneife es mir, denn jetzt ist ja die Zeit der Beerenfrüchte.
    Leider, liebe Irmi, muss ich Deinen Lateinkenntnissen etwas auf die Sprünge helfen.
    Meine Lateinstunden sind zwar auch schon länger her, aber ich weiß noch, dass die lateinische Übersetzung für Apfel ist "malum". "malum", aber anders betont, kann auch "das Übel" bedeuten. "malus" ist ein Adjektiv mit Bedeutung "schlecht", der Komparativ, also "schlechter" hieße "peior".
    Die lateinische, botanische Bezeichnung für unseren Kulturapfel lautet Malus domestica. "Malus" ist in diesem Fall "der Apfelbaum". Ja, auch im alten Rom, gab es schon Äpfel zu essen.
    Ich hoffe, Du bist mir nicht böse über diese Richtigstellung.
    Trotz allem finde ich es immer wieder interessant,was Du so ausgräbst über die Dinge dieser Welt.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  16. Bei uns gibt es in diesem Jahr voraussichtlich keine Äpfel. Die eine Frostnacht hat die "Frühreifen" allesamt verfrieren lassen, schade. Essen, ja essen tun auch wir sie gerne, sehr gerne am liebsten frisch vom Baum.
    Liebe Grüße
    von Edith

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  17. Hej Irmi,
    gegen Apfelkuchen hab ich auch nichts einzuwenden :0) :0) toller und informativer post, das hat man ja nicht vor augen, wenn man in den apfel beisst... ich liebe äpfel, am liebsten rote und feste, bei uns gibt es jeden tag obst; irre, was du immer so alles parat hälst :0)Hej Petra,
    klasse Idee, sowas hatte ich für meine kinder früher, als die noch klein waren. schön, wenn man sowas selbst nähen kann :0)wenn du magst und zeit hast, dann schau mal bei mir vorbei, ja? es gibt was tolles zu gewinnen :0) http://ulrikes-smaating.blogspot.dk/2017/06/behind-creative-etsy-shops-facile-et.html (Interview mit Gusta bei mir im Blog)
    ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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  18. Es war die "Frucht der Erkenntnis von gut und böse" , die Eva gegessen hat - und Adam auch. Der Apfel hat mit der Geschichte aus der Bibel nichts zu tun.....
    Soviel Gesubdheit in einem Apfel! Ich sollte wirklich mehr u d öfters Äpfel essen. Ich mag sie irgendwie nicht sonderlich
    Herzlichst
    yase

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  19. Was für ein herrlicher POST ! Ich liebe Äpfel und Du hast sie hier wunderschön inszeniert für uns!
    Danke!

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  20. äpfel kommen bei mir auch fast täglich in den smoothie. mit etwas hintergrundwissen kann ich nur empfehlen, auch beim kauf auf dem markt zu fragen, ob äpfel gespritzt werden und womit, wenn man denn auf nummer sicher gehen möchte :-)
    lg anja

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  21. Danke für den schönen Bericht! Einen weiteren Vorteil kann ich nennen: Ich finde, dass Äpfelessen die Zähne schön sauber macht, bzw. bei der Zahnpflege hilft! Mein Lieblingsapfel ist der Boskoop. Früher habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob gespritzt oder nicht, und habe sogar die knallgrünen Chemiebomben Granny Smith gegessen, ohne sie groß zu säubern. Schade, dass man darauf achten muss!
    Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
    Gabi

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  22. Liebe Irmi,

    habe erst heute deinen Beitrag lesen können. Ich mag eh unsere einheimischen Äpfel. Sie haben mehr Aroma und sind nicht nur süß.
    Meine Mutter hat auch immer Apfeltee gemacht. Den mochte ich gerne trinken.
    Wenn wir Äpfel trocken, dann fallen auch immer jede Menge Schalen an. So geht bei uns der Apfeltee nie aus.

    Liebe Grüße schickt dir
    Paula

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  23. Liebe Irmi,
    ein Apfel geht ja immer, wir essen so gerne welche.
    Und auch alles andere, was man damit machen kann, mag ich so gerne.
    Allerdings wusste ich nicht, dass er auch bei Krankheiten hilft.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß,
    Nicole

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  24. Liebe Irmai,
    Vielen Dank für Deine Recherchen über den Apfel. Nun muss man aber wissen, dass die alten Äpfel auf den Streuobstwiesen die besten Äpfel haben, sie haben mehr Säure und schmercken daher auch besser. Die ganz neuen Sorten schmecken oft eher fad und süss. Als Bratapfel muss man einen eher säuerlichen Apfel nehmen, ansonsten schmeckt er wirklich nicht.
    Leider sind die Menschen verwöhnt und wollen makellose Früchte haben, aber die sind eben nicht immer die Besten.
    Liebe Grüße Ulrike

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  25. „Und der Baum des ewigen Lebens, wie er in Erscheinung getreten ist durch den Willen Gottes, befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen der Reinen unsterblich mache, die hervorkommen werden aus den Gebilden der Armut zum Zeitpunkt der Vollendung des Äons. Die Farbe des Baumes des Lebens aber gleicht der Sonne. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen denen der Zypresse. Seine Frucht gleicht einem Bund von Weintrauben, wobei sie weiß ist. Seine Höhe geht hinauf bis in den Himmel.
    Und neben ihm befindet sich der Baum der Erkenntnis, wobei er die Kraft Gottes hat. Seine Herrlichkeit gleicht dem Mond, wenn er sehr leuchtet. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen Feigenblättern. Seine Frucht gleicht guten, appetitanregenden Datteln. Dieser nun befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen aus dem Schlaf der Dämonen erwecke, damit sie zum Baum des Lebens kommen und von seiner Frucht essen und so die Mächte und ihre Engel verurteilen.“

    Diese wundervolle Poesie (Die Schrift ohne Titel / Über die Bäume des Paradieses) ist nicht in der Bibel zu lesen; sie wurde erst 1945 als Bestandteil der „Schriften von Nag Hammadi“ (wieder-)gefunden, die im Nachhinein betrachtet als der wertvollste archäologische Fund aller Zeiten anzusehen sind, denn sie beinhalten mit dem Philippusevangelium das vergessene Wissen der Urchristen (Gnostiker = Wissende) und mit dem Thomas-Evangelium die wahre und ebenso vergessene Erkenntnis des Jesus von Nazareth – und damit den Schlüssel zur Überwindung der Erbsünde und der Verwirklichung des „Himmels auf Erden“! Doch beschäftigen wir uns zunächst mit den „Bäumen des Paradieses“, die in der Genesis nicht näher beschrieben sind. „Apfelbäumchen“ sind es nicht, aber auch die Zypresse (immergrüner Nadelbaum) und der Feigenbaum (Laubbaum, der seine Blätter im Winter abwirft) sind wiederum nur Symbole für etwas sehr viel Grundlegenderes. Wörtlich übersetzt aus dem Althebräischen heißt der Baum des (ewigen) Lebens „Baum, der Frucht ist und Frucht macht“. Es gibt keinen Baum in der Natur, der gleichzeitig „Frucht ist und Frucht macht“, aber der Geldkreislauf in einer Volkswirtschaft ist der Gewinn und macht wieder Gewinn! Der Baum der Erkenntnis ist eigentlich der „Baum, der Frucht macht“. Das machen zwar viele Bäume in der Natur, aber von der Hypothese, dass es sich bei den „Pflanzen“ in der Genesis um natürliche Gewächse handelt, können wir uns jetzt verabschieden. Der Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) ist der Zinsgeldverleih und seine „Frucht“ ist der Zins, genauer: der Urzins (S. Gesell, 1916) bzw. die Liquiditäts(verzichts)prämie (J. M. Keynes, 1935)!

    Ab jetzt lassen sich alle anderen Bilder und Metaphern der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis 11,9), die nicht zum Zweck des Moralverkaufs gegenständlich-naiv uminterpretiert wurde, stringent und lückenlos erklären:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.